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Hotline: 0331 - 90088661 / MO-FR: 10.00 - 18.00 UHR
Waschhaus - Mittwoch, 18.12.2019 20:00 Uhr

MINE

Party & Konzerte | Kultur & Comedy  | Open Air
27,40 € *

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Die Kunst im Waschhaus hat 1992 mit der Besetzung der ehemaligen Garnisons-Waschanstalt begonnen.

Mine ✦ Klebstoff Tour II

➤ Termin: Mi. 18.12.2019
➤ Eintritt: VVK 24 € (zzgl.Geb.)
➤ Beginn: 20.00 Uhr | Einlass: 19.00 Uhr
➤ Support: Ebow

„Die Kunst steht immer an erster Stelle.“ Mine, 33,Songwriterin, Produzentin und Sängerin, hat das mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Jahr 2014 und dem Nachfolger »Das Ziel ist im Weg« zwei Jahre später alleine, aber immer wieder auch gemeinsam an der Seite von Künstlern wie den Orsons auf Songs und Bühnen eindrucksvoll bewiesen.

Mine durchdringt ihre Kunst bis ins kleinste Detail. Und während Kollegen sich ihre musikalischen Untermalungen gerne von Studiomusikern auf den Leib schneidern lassen, übernimmt sie das mittlerweile so gut es geht selbst und nimmt von Album zu Album mehr und mehr auch die Rolle der Produzentin ein. »Die Produktion ist für mich ein unglaublich wichtiger Teil des Songwriting. Aber es hört für mich nicht auf, wenn ich eine Melodie, Akkorde und Text gefunden habe. Im Gegenteil: Die Auswahl der Sounds spielt eine genauso große Rolle – und das möchte ich, so gut es geht selber bestimmen. Denn mittlerweile weiß ich sehr genau, was ich brauche, um das zu bekommen, was ich höre.«

Wenn man »Klebstoff« zum ersten Mal hört, dann könnte man meinen, dass es poppiger, vielleicht auch zugänglicher als die beiden Vorgänger geraten ist. Professioneller trifft es wohl am besten. Das Album hat mit »90 Grad« und »Einfach so« gute Pop-Songs, bei denen man gleich weiß, worum es geht und die trotzdem nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen. Aber dann gibt es eben auch Songs wie »Nichts« oder »Schwer bekömmlich«, die etwas von einem wollen, auf die man sich einlassen muss.

Das Album trägt den Titel »Klebstoff« nicht ohne Grund. Für Mine ist das Wort ein phonetisches Meisterwerk: »Ich bin ja ein großer Fan der deutschen Sprache und mag gerne, dass sie so kryptisch in den Betonungen ist. ›Klebstoff‹ klingt hart, aber gleichzeitig trotzdem weich und passt genau zu seiner Bedeutung. Ich finde das Bild interessant, dass jeder von uns mit Klebstoff umhüllt durch das Leben geht und alle Dinge, mit denen man in Kontakt kommt – positiv oder negativ - an einem kleben bleiben. Auch, wenn man das gar nicht will. Auch, wenn man schon längst woanders ist.« Genau von diesen Dingen, erzählen die Songs auf dem Album.

In den 11 Stücken und gut 40 Minuten Spielzeit ist man ganz nah dran an Mine. An ihren Gesprächen mit sich selbst und anderen, aber auch dem Ergründen und Überdenken, dem Gucken und Schauen, dem Drehen und dem Wenden der Dinge, die man nach und nach mit sich trägt, so schön oder schlimm sie auch sein mögen. »So traurig das Album oft ist, so tief es manchen Stellen auch geht – ich fühle mich wohl mit der Platte.«

➤ Präsentiert von kulturnews, Testspiel.de, Schall. Musikmagazin, DIFFUS Magazin, laut.de und radioeins

Eintritt: Jop
Öffnungszeiten:
Montag: 10:00 - 17:00
Dienstag: 10:00 - 17:00
Mittwoch: 10:00 - 17:00
Donnerstag: 10:00 - 17:00
Freitag: 10:00 - 17:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen

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